Welch ein Unglück


Die Nacht hatte einen verwegenen Plan hervorgebracht. Einen Plan, der, wenn alles gut ging, im wahrsten Sinne des Wortes totsicher war. Und das Beste, niemand würde sie damit in Verbindung bringen können.

Was sie nun am wichtigsten benötigten war der Terminplan des ... . Sie hoffen diesen beim Hausdiener des ... zu erhalten. Sie hatten Glück als sie diesmal direkt zum Hntereingang gegangen waren, konnte ihnen der Diener tatsächlich einen Termin von ... nennen. Dieser würde heute Nachmittag, eskortiert versteht sich ,die Reparaturarbeiten der Außenmauern besichtigen.

Bereits kurz nach Mittag fanden Sie sich in der Nähe des ... Tores ein. Eorl und Harar verdrückten sich in Hauseingängen. Eorl hatte sich eine Steinschleuder besorgt, die er unter seinem Wams verbarg. In der anderen Hand hatte er ein paar Steine. Steine die auch Harar in seinen Händen hielt. Auf der anderen Seite des Tores weiter abwärts der Straße standen Angthalion, Fin und Amar wie alte Bekannte zusammen und waren am Tratschen. Niemand beachtete sie.

Bald darauf sahen Eorl und Harar einen Wagen, der die leicht gekrümmte Straße auf sie zu kam. Es war ... . Sein Wappen war deutlich zu erkennen. Der geschlossene Zweispänner wurde eskotiert durch einige Fußsoldaten. Die beiden warteten bis die Kutsche an ihnen vorüber war und die Blicke der Wachen ebenfalls. Dann traten Sie aus heraus und schleuderten und warfen die Steine auf die Hinterteile der Pferde um sich sofort wieder zu verstecken.

Wie erhofft erschraken sich die Pferde durch diese Gemeinheit und gingen durch. Der Kutscher tat sein bestmögliches, sie zu beruhgen. Doch es gelang ihm nicht und so preschte die Kutsche in voller Fahrt durch die Gasse. Passenten sprangen schreien zu Seite um nicht überfahren zu werden.

Was dann geschah, konnte niemand so richtig beschreibend. Der Untersuchungsausschuss protokolliert letzendlich, dass die Kutsche in voller Fahrt in das Tor gekracht sei, durch die Wucht des Aufpralls sei das wohl baufällige Tor in sich zusammengestürzt und hatte die Kutsche unter sich begraben. Für jegliche Hilfe kam es zu spät. Welch ein Unglück.