Fin Selmir


Die Welt des Fin-Selmir Typbeschreibung: Geboren: 1412 in Mentharbad, Anórien Statur: 1,98m, schlank, braun-grüne Augen, hellblondes Haar Beruf: Schmied, Fachgebiet Hufeisen und Klingenschärfen Eltern: unbekannt, als Säugling ausgesetzt Religion: keine Wesen: eher ruhig als hitzköpfig, eher geschickt als stark, Jugend: Seine Jugend verbrachte Fin-Selmir im Hause seiner Adoptiveltern Maglor und Aldariel. Maglor war ein einfacher Schmied, der mit seiner „Schmiedekunst“ die Familie am Leben erhalten konnte. Bei Maglor erlernte Fin-Selmir das Schmiedehandwerk. Schon früh musste bzw. durfte er seinem Adoptivvater helfen. Im Alter von 10 Jahren erfuhr Fin-Selmir, dass er als Findelkind ausgesetzt worden war. Einen Hinweis auf seine leiblichen Eltern gab es nicht. Nur das auffällige Muttermal oberhalb des rechten Auges könnte vererbt sein. Im Laufe der folgenden Jahre wurde der Wunsch, seine leiblichen Eltern kennen zu lernen, immer stärker. Einerseits war es Neugierde, anderseits war es Hass. Warum war er verstoßen worden. Innerlich stelle er sich eine wohlhabende Familie vor, in der kein Platz für ihn war. Er könnte vielleicht auf einem Landsitz wohnen und morgens ausreiten. Stattdessen musste er schon um 4.00 Uhr früh aufstehen und den Schmiedeofen anfeuern, das Werkzeug reinigen und sortieren und die kleine Schmiede ausfegen. Wanderjahre: An seinem „geschätzten“ 15. Geburtstag entschloss sich Fin-Selmir seine Adoptiveltern zu verlassen und seine wahren Eltern zu finden. Quasi als Erbe nahm er die notwendigsten Schmiedeutensilien mit, die er benötigte, um auf der Wanderschaft ein paar Einnahmen zu erwirtschaften. Er wanderte durch verschiedenste Regionen Gondors, vor allem aber durch Anórien und Calenardhon. Hier vermutete er am ehesten, seine Eltern zu finden. Im Laufe der Zeit verfeinerte er seine Handwerksmöglichkeiten und konnte somit einen spärlichen Lebensunterhalt erwirtschaften ohne stehlen zu müssen oder sich zu verdingen. Im Jahre 1430 lernte er in Calimirie einen Dunländer namens Duran kennen. Dieser undurchsichtige, zwielichtige Typ faszinierte Fin-Selmir. Beide freundeten sich an und lernten sich immer besser kennen. So erfuhr Fin-Selmir immer mehr über Duran, der einen ungeheuren Rachedurst gegenüber seinen Peiniger und den Mördern seiner Eltern hatte. Beide beschlossen die nächste Zeit den Weg gemeinsam zu gehen und so zogen sie weiter nach Süden. Fin-Selmir der Kriegsherr Aufgrund der außerordentlichen Leistungen von Fin-Selmir und seinen Freunden wurden diese zu Kriegsherren über ein Heer von 5000 Kriegern ernannt. Obwohl alle als Kriegsherren keinerlei Erfahrungen vorzuweisen hatten, vertraute Castamir seinen Kriegsherren. Die Aufgabenstellungen waren außergewöhnlich, die Zusammensetzung des Heeres ebenso. Für Fin-Selmir ist dies das erste Mal in seinem jungen Leben, dass er so etwas wie Macht verspürt. Einerseits verdient er 30 Goldstücke im Monat, die er freilich nie zu sehen bekommt, mehr als sein Adoptivvater in seinem ganzen Leben je erarbeitet hatte. Somit ist er materiell versorgt. Andererseits kann er Befehle geben und notfalls Sanktionen erteilen. Nun müssen andere Tun, was er sagt und nicht umgekehrt. Fin-Selmir ist aber auch klar, dass er einen hohen Preis für die Macht bezahlt. Er selbst ist mehrfach verwundet worden, ebenso wie seine Freunde. Ehemalige Weggefährten sind verstorben oder haben sich in die Berge abgesetzt. Neue Wegbegleiter werden zur Seite gestellt, die alles andere als vertrauenswürdig sind. Trotz seiner erst 20 Jahre versprüht er zunehmend weniger Lebensfreude. Er ist vorsichtig geworden, wittert hinter jeder Ecke einen Hinterhalt und weiß nicht mehr, wem er trauen kann und wem nicht. Am liebsten würde er die ihm zustehenden Goldstücke nehmen und irgendwo in eine Stadt weit von entfernt noch mal neu anfangen. Aber den „Vertrag“ mit Castamir kann man nicht so einfach beenden. Außerdem hält er die Machtansprüche des Castamir auf den Thron in Gondor für gerecht und den Bastardkönig für einen Erbschleicher. Fin-Selmir kämpft für die gerechte Sache, er ist mehr denn je davon entfernt ein „eigenständiger“ Mensch zu werden.
Fins Tagebuch